Nun ist es langsam soweit.
Schon ewig lange quäle ich mich mit der Frage, ob ich den Weg der Selbstständigkeit beschreiten sollte.
Bisher war ich immer der Meinung, dass es reicht, wenn einer in der Familie dieses Risiko eingeht. Tragen müssen wir das sowieso alle.
Doch so langsam krieg ich das große Kribbeln.....
Seit langer Zeit suche ich schon nach der Möglichkeit, mein Scherflein in die gemeinsame Familienkasse bei zu bringen.
Doch wir wollen mal ehrlich sein. In den heutigen Zeiten wird man doch nicht mehr irgendwo angestellt! Kein Arbeitgeber der Welt wird jemanden einen Arbeitsvertrag geben, wenn er dieselbe Leistung von einem Subunternehmer haben kann! Kein Streß mit Krankenversicherung, Lohnsteuerabgaben oder gar die gefürchtete und bei Unternehmern so verhaßte Lohnberechnung!
Wie schon erwähnt, habe ich eine Möglichkeit beim Schopf gepackt. Und die Geschichte geht weiter.
Am Montag werde ich meine ersten Kosmetikumbauten vornehmen.
Ein Markt in Waldheim und einer in Schmölln wartet auf mich.
Und das mit einer Firma, für die ich noch nicht gearbeitet habe. Das heißt, ich stehe am Montag in Waldheim im Rossmann und gucke dort wie eine Sau in´s Uhrwerk....
Alleine. Selbstständig eben.
Ein wenig Muffesausen hab ich schon....
Ich freu mich einerseits wie blöde, dass ich endlich selbst was tun kann. Andererseits habe ich ein wenig Sch...s, die Sache zu verbocken....
Was mir auch Kopfzerbrechen bereitet, sind die Arbeitszeiten. Wenn ich als "selbstständige Kleinunternehmerin" durch ganz Sachsen, Thüringen, Bayern und Hessen schwebe, kann ich doch unmöglich Hausaufgaben betreuen, Schürfwunden verpflastern, Essen kochen oder kranke Kinder von der Schule abholen.
Dafür muss meine liebe Schwiegermutter ran.
Das ist dann halt die Frage, ob ich da nicht zu viel verlange?
Schließlich bin ich von acht bis acht unterwegs.
Klar, die Mädels sind schon groß und können auch mal alleine bleiben. Doch irgendwann brauchen sie doch auch mal die Mama.
Och mennnnu!
Und so grübel ich die ganze Zeit schon hin und her, ob ich das Richtige tue.
Ob das, was ich will nicht auf die Kosten meiner Kinder realisiert werden muss....
Jetzt wäre es schön, wenn ich mal eine richtige Hexe treffen könnte. Eine, die mal für mich ein bisschen in die Zunkunft schlunzt....
Ach, Mensch, Biggi...
AntwortenLöschenWir sind auch selbständig und unsere Mädels waren auch nicht schon immer groß.
Zugegeben, manchmal war es nicht leicht alles unter einen Hut zu bekommen.
Aber jetzt sind die Kinder aus dem Haus und ich bin froh, diesen Schritt in die Selbständigkeit gewagt zu haben.
Was hätte ich denn jetzt...?
Mein Haus in der ich mein eigener Putzteufel bin, mir das blöde TV-Programm reinziehe, warte bis mein Mann nach Hause kommt, ich ihm das Abendbrot hinstelle...und ihn dann frage, ob er mir vielleicht etwas Geld gibt, weil ich da ein paar Schuhe gesehen habe?
Ne... und das bis an mein Lebensende???
Na Hallo Kathrin!
AntwortenLöschenDu hast Recht. Abwarten ist auch nicht die Lösung. Irgendwie wird das schon. Und sooo klein sind die beiden ja auch nicht mehr... Und das mit den Schuhen - also ehrlich: Schon deswegen!!!!
He, he, he Mäusel - abwarten, das ist manchmal schon die beste Lösung.
AntwortenLöschenAm Ende macht Biggy doch was sie denkt.
Upps! Erwischt! ;-)))
AntwortenLöschenIch sehe, du kennst mich sehr genau! Dein Profiling haut mal wieder hin ;-)))